#prba19 - UNESCO-Weltkulturerbe aus der Kamel-Perspektive

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Mit dem Foto "Petra - Das Schatzhaus" schaffte es Ferris Bühler Communications auf die diesjährige Shortlist des PR-Bild Award. Wir sprachen mit Larissa Eichin, Head of Creative & Content Production, über die Geschichte des Bildes. Sie war bei der Medienreise für die Schweizer Airline Edelweiss mit vor Ort und kennt die besonderen Herausforderungen bei der Bild-PR von Fluggesellschaften. 

Larissa Eichin, Head of Creative & Content Production bei Ferris Bühler. Foto. Sandro Bross

news aktuell: Was ist auf dem Bild zu sehen? Welche Geschichte erzählt es?

Eichin: Auf dem Bild ist das Schatzhaus “Khazne al-Firaun” in der antiken Felsenstadt Petra in Jordanien zu sehen. Das Bild ist im Rahmen einen Tagesausflugs von Eilat entstanden. Das ist Israels südlichste Stadt und auch der einzige Ort Israels am Roten Meer. Wer Zeit hat, muss von Eilat unbedingt eine Ein- oder Zweitagestour in die legendäre „verlorene Stadt“ Petra in Jordanien buchen, denn Petra ist zurecht zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden: Die Fassade des Schatzhauses ragt mehrere Meter in den Himmel und ist nur eines von unzähligen Bauwerken in der riesigen Stadt, welches einem den Atem raubt. Das Kamel im Vordergrund des Bildes wartet nur darauf, den Betrachter auf eine Entdeckungsreise in die antike Felsenstadt mitzunehmen.

Das Schatzhaus der jordanischen Felsenstadt Petra. Foto: Ellin Anderegg

news aktuell: Was waren die besonderen Herausforderungen bei der Produktion dieses Fotos? Für Sie als Agentur, aber auch für Ihren Kunden Edelweiss?

Eichin: In Petra trifft die moderne Welt auf die nabatäische Kultur und Geschichte: Die historische Stadt ist sehr gut besucht, im Frühling und Herbst wimmelt es nur so von Touristen aus aller Welt. Die grösste Herausforderung an solchen Orten ist es, ein Bild zu schiessen, welches dem Betrachter Lust auf Ferien macht und ihn zu einer Reise an den abgebildeten Ort inspiriert, ihm aber keine falschen Erwartungen gibt. Für uns bedeutet dies, dass wir eine Bildkomposition wählen, die zwar der Realität entspricht, aber gleichzeitig auch ästhetisch ansprechend ist. Es sind viele Menschen auf dem Bild zu sehen, aber mit dem Kamel im Vordergrund und der ungewöhnlichen Froschperspektive entsteht doch eine ansprechende und eindrückliche Abbildung und die Touristen treten in den Hintergrund.

UNESCO-Weltkulturerbe: die antike Felsenstadt Petra in Jordanien. Foto: Ellin Anderegg

news aktuell: Welche Tipps würden Sie als Agentur Fluggesellschaften in punkto Bild-PR geben? Was sollte unbedingt vermieden werden?

Eichin: Die Bildwelten sollten den Betrachter stets inspirieren und in ihm den Wunsch auslösen, diesen Ort selber zu erleben. Die Schwierigkeit ist, dass eine Fluggesellschaft immer mehrere Zielgruppen anspricht, vom abenteuerlustigen Backpacker bis hin zu sicherheitsbedürftigen Familien. Momentan sind Bilder, auf denen einzelne Menschen völlig allein zu sehen sind, extrem im Trend. Jedoch sprechen diese Bilder nicht alle Arten von Reisenden an – abgesehen davon entsprechen diese Bilder aufgrund von Bildbearbeitung oder Bildausschnitt oft auch nicht der tatsächlichen Lage vor Ort. Wir versuchen, immer so viele Zielgruppen wie möglich anzusprechen und einen guten Mix zu zeigen zwischen Bildern, welche Orientierung in der Destination geben und Bildern, die Aktivitäten am abgebildeten Ort zeigen, um den Zielgruppen sofort eine konkrete Vorstellung einer Reise an diesen Ort zu geben.

Haben Sie schon für die besten PR-Bilder des Jahres abgestimmt? Falls nicht, dann unbedingt noch voten: https://www.pr-bild-award.de/voting/

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