news aktuell Trendreport 2019 erschienen

Insight

Journalisten sind für die Arbeit von Schweizer PR-Profis immer noch mit grossem Abstand die wichtigsten Influencer. Das mag in Zeiten von Social Media und dem weit verbreiteten Hype um das Thema Influencer überraschen. Doch Instagrammer und YouTuber haben für Medienstellen und PR-Agenturen eine tiefere Relevanz. So lautet eines der zentralen Ergebnisse unseres aktuellen Trendreports. An der Umfrage haben 335 Schweizer Journalisten, PR-Profis und Influencer teilgenommen. 

Unsere Studie vergleicht das Selbstverständnis der drei Kommunikationsgruppen und geht den Gemeinsamkeiten und Unterschieden nach. Demnach haben Journalisten für die Arbeit von PR-Profis mit Abstand die grösste Bedeutung (84 Prozent). Hingegen glauben nur 15 Prozent der Kommunikatoren, dass Social-Media-Prominente und Blogger für ihre Arbeit relevant sind. Für Unternehmen spielen hingegen die eigenen Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Fast zwei Drittel der Befragten aus der Unternehmenskommunikation baut inzwischen auf Corporate Influencer (59 Prozent), bei den Agenturen nur jeder Dritte (31 Prozent).

Journalisten trotz kriselnder Branche selbstbewusst

Trotz sinkender Printauflagen und der wachsenden Konkurrenz neuer Formate im Social Web: 42 Prozent der befragten Journalisten attestieren sich einen gestiegenen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Noch selbstbewusster bewerten PR-Profis ihre Wirkung. Weit über die Hälfte der Kommunikatoren sehen einen deutlichen Anstieg ihres Einflusses in den vergangenen zwei Jahren (61 Prozent). Bei den Influencern sind es sogar 88 Prozent. Als Hauptgrund für mehr Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nennen Journalisten, PR-Profis und Influencer gleichermassen eine gestiegene Reichweite.

42 Prozent der Schweizer Journalisten attestieren sich einen gestiegenen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. #trendreport19Klicken, um zu twittern

Journalisten, PR-Profis und Influencer bescheinigen sich mehrheitlich höhere Glaubwürdigkeit 

Auch wenn Debatten um Fake News und eine wachsende Medienskepsis die Branche hart getroffen haben: Eine deutliche Mehrheit der Journalisten sieht einen Anstieg der eigenen Glaubwürdigkeit gegenüber ihren Zielgruppen (64 Prozent). Nur 15 Prozent meinen, dass sie in den letzten zwei Jahren gesunken ist. Bei den PR-Profis glauben 67 Prozent an einen Anstieg, weit getoppt von den Influencern mit 92 Prozent. Für alle Befragten ist dafür vor allem die qualitative Verbesserung ihrer Inhalte verantwortlich. 

Mangelnde Ressourcen grösste Bremser im Job 

Zu wenig Zeit und fehlendes Budget sind die zwei grössten Job-Bremser für Journalisten, PR-Profis und Influencer. Während Journalisten (58 Prozent), Kommunikatoren aus Unternehmen (52 Prozent) und Influencer (64 Prozent) am meisten unter den zu engen Zeitschienen leiden, erschwert den Kommunikatoren aus Agenturen vor allem das zu geringe Budget ihre Arbeit (55 Prozent). Das Argument „zu wenig Zeit“ folgt bei PR-Agenturen aber direkt auf Platz zwei (33 Prozent).

Diese und alle weiteren Ergebnisse stehen ab sofort in einem kostenfreien Management Summary zum Download zur Verfügung. 

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