Ich gehe! Warum Kommunikationsprofis kündigen

Kommunikation - 15. Jan 20

Fragt man die Beschäftigten in Kommunikationsabteilungen und in PR-Agenturen, weshalb sie ihre Jobs hinschmeissen würden, dann erhält man als häufigste Antwort: Wegen mangelnder Führungskompetenz des Vorgesetzten, attraktiverer Angebote oder allgemeiner Ödnis im Job. Das zeigt unser Trendmonitor, für den die Befragten ihre drei wahrscheinlichsten Kündigungsgründe genannt haben. Erstaunlich: Überstunden und Stress spielen kaum eine Rolle. 

Demnach wäre schlechte Führung bei den meisten Befragten ein Anlass zu kündigen (28 Prozent) Fast ebenso viele PR-Profis würden den aktuellen Job beenden, wenn es ein besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers gibt (27 Prozent). Jeder Vierte gibt an, aufgrund mangelnder Herausforderungen oder unbefriedigender Arbeit zu kündigen (25 bzw. 23 Prozent), jeder Fünfte wiederum wegen einer konservativen Arbeitskultur oder schlechter Karriereperspektiven (jeweils 19 Prozent).

Überstunden und Stress führen hingegen weniger zur Kündigung. So geben nur acht Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund von zu viel Druck die Reissleine ziehen würden, nur magere drei Prozent nennen Überstunden als wahrscheinlichsten Kündigungsgrund.

Warum PR-Profis kündigen:

1. Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten: 28%
2. Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers: 27%
3. Zu wenig Herausforderungen im Job: 25%
4. Unbefriedigende Arbeit: 23%
5. Konservative Arbeitskultur: 19%
6. Schlechte Karriereperspektiven: 19%
7. Zu wenig Lohn: 14%
8. Fehlende Work-Life-Balance: 13%
9. Persönliche Probleme mit dem Vorgesetzten: 12%
10. Schlechte Stimmung im Team: 10%
11. Zu viel Druck: 8%
12. Zu viel Stress: 8%
13. Cholerischer Chef: 6%
14. Fehlende Familienfreundlichkeit: 4%
15. Zu wenig Fortbildung: 4%
16. Persönliche Konflikte mit Kollegen: 3%
17. Zu viele Überstunden: 3%
18. Zu wenig Urlaub: 2%

Quelle: PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor
Datenbasis: 130 Fach- und Führungskräfte aus Medienstellen und PR-Agenturen
Online-Befragung im Februar/März 2019

Autor: Beatrix Ta

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